SV Faulbach – FCU I 2:0 (1:0)
Mit schwierigen personellen Voraussetzungen reiste der FC Unterafferbach zum Auswärtsspiel beim starken Aufsteiger SV Faulbach. Bedingt durch die Urlaubszeit und anhaltendes Verletzungspech standen dem FCU lediglich elf Spieler aus dem Kader der 1. Mannschaft zur Verfügung. Auf der Ersatzbank nahmen mit einem Spieler der Alten Herren sowie einem Akteur der 2. Mannschaft lediglich zwei weitere Wechseloptionen Platz.
Vor diesem Hintergrund war die taktische Ausrichtung klar vorgegeben: Defensiv kompakt stehen, diszipliniert arbeiten und dem Gegner möglichst wenig Räume bieten. Der SV Faulbach versuchte von Beginn an, seine größte Stärke auszuspielen und über die extrem schnellen Außenspieler immer wieder Druck auf die FCU-Defensive auszuüben.
Die Gastgeber wurden im Verlauf der ersten Halbzeit zunehmend gefährlicher. Dennoch hatte zunächst der FCU nach einem Eckball die große Chance zur Führung, als ein Kopfball nur an der Latte landete. Wenig später machte sich die spielerische Überlegenheit der Gastgeber bemerkbar und Faulbach ging folgerichtig mit 1:0 in Führung. Kurz vor dem Pausenpfiff bot sich dem FCU dann sogar noch die Gelegenheit zum Ausgleich. Eine aussichtsreiche Chance blieb jedoch ungenutzt, sodass es mit dem knappen Rückstand in die Kabinen ging. Ein Unentschieden zur Halbzeit wäre zu diesem Zeitpunkt allerdings schmeichelhaft gewesen.
Nach dem Seitenwechsel machten sich die personellen Engpässe und der hohe läuferische Aufwand zunehmend bemerkbar. Die Kräfte schwanden merklich, während Faulbach den Druck weiter erhöhte. Mitte der zweiten Halbzeit fiel schließlich das verdiente 2:0 für die Gastgeber.
Trotz des Rückstands gab sich die Mannschaft nie auf und stemmte sich mit großem Einsatz gegen die Niederlage. In der Schlussphase war es jedoch auch dem nötigen Quäntchen Glück sowie einem starken Torhüter zu verdanken, dass das Ergebnis nicht noch deutlicher ausfiel.
Fazit:
Wir verlieren beim SV Faulbach verdient gegen einen Gegner, der an diesem Tag schlichtweg überlegen war. Das gilt es anzuerkennen. Positiv hervorzuheben sind jedoch die Laufbereitschaft, der Einsatzwille und die Einstellung der Mannschaft, die trotz der schwierigen personellen Situation bis zur letzten Minute alles gegeben hat. Auf diese Tugenden wird es auch in den kommenden Wochen ankommen, um sich gemeinsam aus dem derzeitigen Sommerloch zu arbeiten.
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